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Bericht von FD21 über die bundesweiten Fußballtage mit Coerver Coaching
Kinder von der Strasse e.V. und Coerver Coaching sind exclusive Partner bei den bundesweiten Fußballtagen. Wir freuen uns mit Coerver Coaching den optimalen Partner für unserere Kinderfußballtage gewonnen zu haben. Coerver Coaching ist weltweit führend in der Ausbildung des Jugendfußballs. Die Coerver-Coaching-Methode wurde eigens für die bestmögliche Ausbildung von Kindern und Jugendlichen entwickelt. Im Mittelpunkt des Trainings steht jederzeit der Ball, dessen Beherrschung nach Coerver Grundlage jeder weiteren fußballerischen Aktion ist.
Coerver weltweit: Anerkannt in fast 30 Ländern weltweit - Bestandteil der Nachwuchsausbildung vieler Top-Clubs und Top-Verbände (u.a. AC Mailand, Manchester United, Arsenal London,1.FC Nürnberg) - Anerkannt bei Top-Trainern (u.a. Alex Fergusson, Gerard Houllier, Jürgen Klinsmann Carlos Parriera) - DVDs und TV-Sendungen in 9 Sprachen - Unzählige Artikel in Magazinen und Fachzeitschriften
Große Freude beim in Oberkochen ansässigen Fußballsozialverein Kinder von der Straße e.V.:
DFB-Fußballlehrer Edgar Schmitt hat sich bereit erklärt, die Schirmherrschaft für den Verein, der ehrenamtlich in Kooperation mit Schulen und Institutionen Fußballtrainingseinheiten und Fußballcamps anbietet, zu übernehmen. "Bei der Anfrage von Initiator Josef Eller habe ich nicht lange überlegt, das ist klasse und da helfe ich gerne", so der als "Euro Eddy" bekannte Schmitt.
Wir suchen bundesweit ständig ehrenamtliche Betreuer in sogenannten Fußball-AGs für Jungs und Mädchen! Bei Interesse bitte über das Impressum melden!
Josef Eller Gründer des Vereins "Kinder von der Straße" gemeinsam mit Landrat Klaus Pavel (l.) und Kultusstaatssekretär Frank Mentrup (r.)
Jo Eller ist "Übermorgenmacher"
Eine Auszeichnung für die bundesweiten Fußballtage des Vereins Kinder von der Straße e.V.
Das größte Fußballsozialprojekt in Deutschland
Aalen, 12.12.2012
Fußball ist sein Leben und seine große Leidenschaft. Und diese Begeisterung teilt er mit anderen, um zu helfen: Josef "Jo" Eller hat vor rund vier Jahren den Verein "Kinder von der Straße" gegründet, den "Fußballsozialverein in Deutschland" für die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund oder aus sozial schwachen Familien. Für sein jahrelanges Engagement bekam Eller nun eine besondere Auszeichnung anlässlich des Landesjubiläums 60 Jahre Baden-Württemberg - er wurde gestern Abend im Landratsamt als "Übermorgenmacher" geehrt. "Wir feiern in die Zukunft rein" heißt das Motto des Landesjubiläums. Zusammen mit dem SWR wurde das Projekt "Die Übermorgenmacher" ins Leben gerufen. Es geht dabei um innovative und fortschrittliche Projekte und Ideen die dazu beigetragen haben, das Baden-Württemberg von morgen positiv zu gestalten. Passend zum 60-jährigen Jubiläum wurden 60 solcher "Übermorgenmacher" aus dem ganzen Land geehrt, rund 500 Projekte hatten sich beworben, Josef Ellers Projekt war eins, das die Jury überzeugt und beeindruckt hat.
Der Verein kooperiert mit Schulen und unterstützt Kinder auch finanziell, die Mittel dazu stammen aus Benefiz-Fußballturnieren und Sponsoren. Es gibt beispielsweise die Fußballtage - "einen Tag wie die Fußballprofis trainieren" lautet das Motto, 2011 und 2012 gab es in insgesamt 100 Kinder- und Feriendörfer und Schulen solche Fußballtage, mittlerweile ist ein ganzes Netzwerk mit Fußballtagen quer durch Deutschland aufgebaut. Landrat Klaus Pavel ehrte gestern Abend Eller als einen der Menschen, "die mehr tun und dadurch einen Mehrwert für unser Land organisieren," Eller nannte er ein "Vorbild für diese Gesellschaft". Kultusstaatssekretär Frank Mentrup erklärte in seiner Laudatio, gute Ideen für die Zukunft gebe es viele. Es gelte, sie umzusetzen, wie das Eller, der begeisterte Fußballspieler, das tat. Ellers Projekt reihe sich in das Siegerprojekt der "Übermorgenmacher", das ebenfalls eine soziale Zielsetzung habe. Eller setze seine Fußballleidenschaft und seine eigenen Jugenderfahrungen ein, um Zukunft mitzugestalten. Er sorge dafür, dass Kinder soziale Kontakte aufbauen können und sinnvoll ihre Freizeit gestalten.
Text und Fotos: Dietmar Hopp Stiftung
Josef Eller (r.) Gründer des Vereins "Kinder von der Straße" gemeinsam mit Dietmar Hopp.
Foto: Dietmar Hopp Stiftung
Dietmar Hopp empfängt Übermorgenmacher
Jubiläumsprojekt des Landes Baden-Württemberg
Wunsch erfüllt: Treffen mit Dietmar Hopp
Josef Eller aus Oberkochen und Dr.-Ing. Marc Jäger aus Gondelsheim sind so genannte "Übermorgenmacher". Zwei von insgesamt 60 vom Land Baden-Württemberg ausgezeichnete Personen, die "heute schon an übermorgen denken und mit ihren Ideen, Projekten und Visionen die Zukunft des Landes gestalten", so der Ausschreibungstext. Am 8. November 2012 hatten sie auf Vermittlung der Landesregierung die Gelegenheit, ihrem Wunsch entsprechend mit Dietmar Hopp zusammenzutreffen und dem Stifter, SAP-Gründer und Sportmäzen ihre Projekte vorzustellen. Dietmar Hopp: "Herzlichen Glückwunsch an die 'Übermorgenmacher' zu ihrer zukunftsweisenden Idee! Gerne bin ich dem Wunsch nachgekommen und habe mich gefreut, die 'Übermorgenmacher' kennen zu lernen."
"Übermorgenmacher" Josef Eller hat vor rund vier Jahren den Verein "Kinder von der Straße" gegründet. In Kooperation mit Schulen bietet der ehrenamtlich arbeitende "Fußballsozialverein" Kindern ganzjährig offene Jugendarbeit in Fußball-AGs. Ziel ist die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund oder aus sozial schwachen Familien. Etwas Besonderes sind die Fußballtage in Kinder- und Feriendörfern in ganz Deutschland, bei denen mehrere tausend Kinder von lizenzierten Trainern oder Ex-Profis betreut und trainiert werden.
"Übermorgenmacher" Dr. Marc Jäger hat im Rahmen seiner Promotion an der Universität Karlsruhe den Erste-Hilfe-Sensor CPRlCheck entwickelt, mit dem man Leben retten kann. Das Produkt bietet dem Ersthelfer eine Unterstützung bei der Beurteilung ob eine bewusstlose Person reanimiert werden muss oder nicht. Im Notfall entscheiden nämlich oft Sekunden über Leben und Tod. Nach Aufbringung am Hals des Patienten prüft das kleine Gerät eigenständig Atmung und Puls und zeigt die Reanimationsnotwendigkeit mit einer Lampe an. Aufgrund seiner einfachen, für Laien konzipierten Handhabung ist der CPRlCheck eine sinnvolle Ergänzung für jedes Erste-Hilfe-Set.
Über das Projekt "Übermorgenmacher" des Landes Baden-Württemberg:
Anlässlich seines 60-jährigen Bestehens hatte das Land Baden-Württemberg das Jubiläumsprojekt "Übermorgenmacher" ins Leben gerufen und 60 Baden-Württemberger ausgezeichnet, die sich in den Bereichen Technik, Medizin, Ökologie, Umwelt, Bildung, Energie oder Soziales engagieren und Ideen entwickelt haben, die geeignet sind, die "Welt von übermorgen" zu verbessern. Jeder "Übermorgenmacher" wurde offiziell vom Land geehrt und bekam die Gelegenheit, öffentlich und pressewirksam sein Projekt vorzustellen. Außerdem waren alle Preisträger vom SWR Fernsehen zu einer Livesendung eingeladen. Als besonderes Bonbon hatte jeder "Übermorgenmacher" einen Wunsch frei, der erfüllbar ist, der nicht mehr als 1.000 Euro kostet und mit dem Projekt zu tun hat.
Josef Eller (r.) und Peter Renko (l.) gemeinsam mit Dietmar Hopp.
Foto: Dietmar Hopp Stiftung
Wir trauern um unsere Freundin und große Unterstützerin
Ulla Hausmann MdL i.R.
Sie verstarb am 19.05.2012 nach schwerer Krankheit im Alter von nur 59 Jahren.
Schon zum ersten großen Jugend-Benefizturnier der Marienpflege in 2006 hat Ulla ohne zögern die Schirmherrschaft für dieses große Event übernommen: spontan, sehr aktiv und nahe bei den Kindern und Jugendlichen. Sie war bekennende Unterstützerin unseres Vereins "Kinder von der Straße e.V.".
Für das Turnier zugunsten der Marienpflege warb sie Sponsoren ein, unterstützte uns in der Pressearbeit und gestaltete die Siegerehrung.
Ulla pflegte einen besonders liebevollen und zugewandten Umgang. Sie war immer herzlich und nahe bei den Menschen. Sie hatte stets ein Ohr für Sorgen und Anliegen anderer.
Wir sind Ulla zu größtem Dank verpflichtet und werden ihr ein ehrendes Andenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt ihrer Familie.
Oberkochen, den 21.05.2012
Jo Eller, Vorstand
Der Verein Kinder von der Straße trauert um Christoph Budde.
(Leiter Weisweiler Elf und Trainer von Kastes Fußballschule)
Der 46-Jährige starb in der Nacht zum Dienstag in einem Mönchengladbacher Krankenhaus. Er litt offensichtlich an einer chronischen Lungenerkrankung und hatte sich mit der Schweinegrippe infiziert.
Sein Heimatverein war der SC 09 Erkelenz. Anfang der 1980er Jahre gehörte Budde unter Trainer Willi Jansen zu dem legendären SC-Team, das den Durchmarsch von der Kreisliga A in die Landesliga schaffte. 1985 wechselte Budde zum Bundesligisten Borussia Mönchengladbach - der erste echte Fußballprofi aus dem Erkelenzer Land. Der damalige Borussen-Cheftrainer Jupp Heynckes sah den offensiven Mittelfeldspieler, der bei Borussia aber zumeist im Sturm spielen musste, bereits als kommenden Nationalspieler.
Fünf Jahr am Bökelberg
Das gelang ihm allerdings nicht. Immerhin spielte Christoph Budde bis 1990 fünf Jahre am Bökelberg, in denen er 42 Bundesliga-, sieben DFB-Pokal- und ein UEFA-Cup-Spiel (2:0 bei Lech Posen am 2. Oktober 1985) bestritt. In der Bundesliga erzielte er vier Tore. Eines davon wird schon heute als historisch genannt, denn es besiegelte eine Niederlage Bayer Leverkusens am Bökelberg 0:2 am 25. Februar 1989. In der Saison 1989/90 war seine Profikarriere beendet, das letzte Spiel machte er auf den Tag genau heute vor 20 Jahren: Am 2. Dezember 1989 wurde er beim 0:2 der Gladbacher bei den Bayern in München in der 77. Minute eingewechselt.
Christoph Budde spielte fortan zunächst für Preußen Krefeld, ehe er über einige Umwege auch wieder für seinen Heimatverein SC 09 Erkelenz auflief. Seit 1993 spielte er zudem für die zwei Jahre zuvor gegründete Weisweiler-Elf, die Traditionsmannschaft Borussia Mönchengladbachs.
Mit viel Herzblut
2002 übernahm Budde, mittlerweile selbstständiger Kaufmann, die Leitung dieser Mannschaft. Eine Aufgabe, die der Erkelenzer, der zuletzt in Commerden wohnte, seitdem mit enorm viel Herzblut erfüllte - dies wurde für den Vater einer 18-jährigen Tochter zunehmend zu einem zentralen Lebensinhalt. Am Freitagmittag hatte er die Internetseite der Weisweiler-Elf ein letztes Mal aktualisiert.
Beerdigt wird Christoph Budde am Mittwoch, 9. Dezember. Um 10 Uhr finden in der Pfarrkirche St. Lambertus in Erkelenz zunächst die feierlichen Exequien statt. Von dort zieht eine Prozession zum Städtischen Friedhof, wo die Beerdigung stattfindet.
Bauarbeiten am DFB-Mini-Spielfelds bei der Dreißentalschule in Oberkochen
Hintergrund war eine Aktion des Deutschen Fußball-Bunds, der in Nachhaltigkeit der Fußball-Weltmeisterschaft die Bezuschussung von 1000 Mini-Spielfeldern auf den Weg gebracht hatte. Nicht zuletzt durch die Initiative des in Oberkochen ansässigen Vereins Kinder von der Strasse e.V.und im besonderen des Vorsitzenden Jo Eller wurde dieses Feld überhaupt möglich.
Ein DFB-Mini-Spielfelds bei der Dreißentalschule in Oberkochen
Das Präsidium des Deutschen Fußballbundes hat im vergangenen Jahr beschlossen, durch einzelne Projekte gezielt in die Nachhaltigkeit der Fußballweltmeisterschaft zu investieren. Das umfangreichste Projekt dieses Vorhabens ist die Bezuschussung des deutschlandweiten Baus von 1.000 Mini-Spielfeldern. Der DFB stellt für den Bau der sogenannten Bolzplätze einen zweistelligen Millionenbetrag zur Verfügung. Das Programm der 1.000 Mini-Spielfelder war rasch überzeichnet. Nur durch den persönlichen Einsatzes des Vorsitzenden des Vereins "Kinder von der Straße", Josef Eller, war es zu verdanken, dass der DFB der Errichtung des 1.001. Spielfeldes zustimmte.
Hit-Radio ANTENNE1 würdigt die Arbeit des Vereins Kinder von der Straße e.V.
Der Verein Kinder von der Straße e.V. wurde gerade live im Radio für seine Arbeit ausgezeichnet. Dafür erhielt er von "Max am Nachmittag"einen neuen Camcorder. Vielen Dank an Hit-Radio ANTENNE 1.
Kinder von der Straße e.V. - Der Fußballsozialverein in Deutschland
Das von Josef Eller initiierte und von ihm selbst betreute Projekt "Kinder von der Straße" erhält nun eine neue Grundlage und einen neuen Rahmen. Am 28. Mai um 18 Uhr wurde im Sitzungssaal des Rathauses in Oberkochen ein gleichlautender Verein gegründet.
Josef Eller hat seine Kindheit und frühe Jugend in der Marienpflege in Ellwangen verbracht. Er weiß was es heißt, ohne festen familiären Halt aufzuwachsen. Er weiß auch was es heißt, sozial benachteiligt zu sein. Trotzdem hat er seinen Weg gefunden, und die Marienpflege, insbesondere der frühere Leiter, Erwin Knam, haben ihm den notwendigen Halt gegeben und ihn auf das Leben gut vorbereitet.
Gerade weil er weiß, wie schwer es manche Kinder und Jugendliche haben, kümmert er sich um diejenigen, die auf ihrem Weg zum Erwachsen werden manchmal abzuweichen, abzurutschen oder gar abzustürzen drohen. Es sind diejenigen Kinder und Jugendlichen, die aufgrund familiärer, ethnischer, gesellschaftlicher oder kultureller Umstände sozial benachteiligt sind. Es sind manchmal auch die verhaltensauffälligen, die aggressiven oder ganz einfach diejenigen Kinder und Jugendlichen, die erst lernen müssen, in unserer Gesellschaft zu leben und zu bestehen, ohne anderen Schaden zuzufügen. Gerade sie fallen besonders oft aus dem sozialen Netz aus öffentlicher Fürsorge, Schule oder z.B. auch Vereinen. Für sein Projekt "Kinder von der Straße" interessieren sich aber nicht nur die "Problemkinder- und jugendlichen", sondern auch diejenigen, die einfach nur Spaß am Fußballspielen haben, aber nicht oder noch nicht gleich in einen Verein eintreten wollen. Vielleicht ist diese Mischung sogar das Erfolgsrezept seines Projekts und seiner ehrenamtlichen Arbeit: die einen lernen von den anderen und der Fußballsport verbindet sie.
Seine Methode ist Programm: Sport verbindet! Als begeisterter Fußballer weiß er, welch gute soziale Funktion Sport, insbesondere Fußball, erfüllt und wie er dies für seine ehrenamtliche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen nutzen kann, um sie - wie der Vereinsname sagt - "von der Straße" zu holen. Mittlerweile betreut Josef Eller mehr als 100 Kinder und Jugendliche in verschiedenen Mannschaften. Gleichzeitig veranstaltet er Turniere und Benefizveranstaltungen zugunsten anderer Jugendhilfeeinrichtungen, wie z.B. der Stiftung Marienpflege in Ellwangen.
Nun hat er zusammen mit anderen Gleichgesinnten einen Verein zur Unterstützung dieser Aktivitäten gegründert, "denn einer alleine schafft das alles nicht mehr." Dabei geht es nicht vorrangig um Geld, und so werden im Verein "Kinder von der Straße" keine Mitgliedsbeiträge erhoben.
Die Stadtverwaltung Oberkochen unterstützt diese wichtige ehrenamtliche Arbeit. Dazu gehört auch, andere Vereine und Institutionen einzubinden.
Der Verein "Kinder von der Straße" stellt daher keine Konkurrenz zu anderen Sport treibenden Vereinen dar.
Josef Eller hofft, viele Gleichgesinnte und Mitstreiter zu finden, die sich mit ihm zusammen um Kinder und Jugendliche kümmern und Spaß am Fußball haben.